KFZ-Flotte fürs neue Jahr: Verträge jetzt kostenlos prüfen lassen. Stichtag 30.11.2026

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Vertragsprüfung7 Min. Lesezeit

Sieben Deckungslücken, die in gewerblichen Fuhrparks regelmäßig auffallen

Die meisten Deckungslücken fallen erst im Schadenfall auf – und dann meistens teuer. Diese sieben Punkte prüfen wir in nahezu jedem Bestandsvertrag, den wir auf den Tisch bekommen.

1. Sonderaufbauten und fest verbaute Ausstattung

Regalsysteme, Kühlaggregate, Kranaufbauten, Werkstatteinrichtungen oder Ladungssicherungssysteme sind nur mitversichert, wenn sie ausdrücklich vereinbart und mit ihrem Wert hinterlegt sind. Fehlt die Angabe, ersetzt der Versicherer im Totalschadenfall das Basisfahrzeug – nicht das einsatzfähige Arbeitsmittel.

2. Ladung ist keine Kfz-Versicherung

Die Kfz-Versicherung deckt das Fahrzeug, nicht die transportierten Güter. Werkzeug, Material, Maschinen oder Kundeneigentum benötigen eine eigene Absicherung – bei eigenem Gut über eine Werkverkehrs- oder Inhaltsdeckung, bei fremdem Gut über die Verkehrshaftung.

3. Fahrerkreis und Nutzungsart

Wer darf fahren, und wozu? Aushilfen, Leihpersonal, Subunternehmer, Werkstattfahrten, gelegentliche Privatnutzung oder Auslandseinsätze müssen zur vertraglichen Vereinbarung passen. Abweichungen können die Leistung mindern und wirken sich auf die Prämie aus.

4. Neuwert- und Kaufpreisentschädigung

Der Zeitwert eines Nutzfahrzeugs liegt schon nach kurzer Haltedauer deutlich unter dem Beschaffungspreis. Vereinbarte Neuwert- oder Kaufpreisentschädigungen sind zeitlich begrenzt – die Frist unterscheidet sich je Bedingungswerk erheblich und läuft in der Praxis oft früher ab als angenommen.

5. Die Lücke bei Leasing und Finanzierung

Bei Totalschaden oder Diebstahl zahlt der Versicherer den Wiederbeschaffungswert. Die offene Forderung des Leasinggebers oder der Bank kann darüber liegen. Diese Differenz trägt ohne GAP-Deckung das Unternehmen selbst.

6. Schlüsselverlust, Fehlbetankung, Marderbiss

Diese Positionen gehören nicht zum Standard jeder Kaskodeckung. Sie sind einzeln vereinbarte Erweiterungen – häufig günstig, aber nur wirksam, wenn sie tatsächlich im Vertrag stehen.

7. Elektrofahrzeuge: Akku, Ladekabel, Wallbox

Der Antriebsakku ist die teuerste Einzelkomponente eines Elektrofahrzeugs. Ob Schäden durch Tiefentladung, Bedienfehler beim Laden oder Folgeschäden nach einem Wassereintritt gedeckt sind, unterscheidet sich stark. Ebenso, ob Ladekabel und Wallbox mitversichert sind.

Deckungslücken entstehen selten aus bösem Willen, sondern weil sich der Fuhrpark verändert hat und der Vertrag nicht mitgewachsen ist.

Was das für Ihren Fuhrpark bedeutet

Wir gehen Ihre bestehenden Policen Position für Position durch und dokumentieren, was gedeckt ist und was nicht – herstellerunabhängig und ohne Bindung an einen Versicherer.

Sie erreichen uns direkt unter 09128 400988-0 oder per E-Mail an info@flottex.de.

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Quellen

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine Beratung im Einzelfall. Maßgeblich sind stets die Bedingungen Ihres konkreten Versicherungsvertrags.

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